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23. Jahreskongress des Netzwerks Case Management Schweiz

  • Autorenbild: Barbara Käch
    Barbara Käch
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Organisations- und systemübergreifende Netzwerke

Wie gelingt der Weg von der Koordination zur Kooperation?







Seit über 20 Jahren steht der Slogan «Netzwerk Case Management –

verbindet Menschen und Institutionen» für das Selbstverständnis des Fachverbands

und den Berufsalltag im Case Management. Case Management

überwindet organisatorische und professionelle Grenzen und ermöglicht eine

koordinierte, institutionsübergreifende Steuerung von Unterstützungsprozessen.

Übergänge und Nahtstellen sind dabei nicht nur entscheidende Erfolgsfaktoren

für betroffene Personen – sie stellen auch eine tägliche Herausforderung für

Case Manager*innen dar.


Am 23. Jahreskongress vom 4. November 2026 im Kultur & Kongresshaus

Aarau stellen wir genau diese Übergänge und die Kooperation zwischen den

beteiligten Akteurinnen und Akteuren ins Zentrum. Der Vormittag eröffnet mit

einem Erfahrungsbericht einer betroffenen Person – bewusst wird damit die

Perspektive jener Menschen an den Anfang gestellt, für die Netzwerke gestaltet

werden. Drei Praxisbeispiele zeigen anschliessend den Aufbau und die

Pflege von Netzwerken in unterschiedlichen Handlungsfeldern. Eine Podiumsdiskussion

mit den Referierenden vertieft die gemeinsamen Erfolgsfaktoren,

Herausforderungen und offenen Fragen.


Am Nachmittag greifen sieben thematische Workshops die Kongressinhalte

auf – und zwar nicht nur als Input, sondern mit einem interaktiven Austausch

und dem Ziel, Netzwerkkarten für die jeweiligen Themenbereiche zu diskutieren.

Die Karten visualisieren die relevanten Akteurinnen und Akteure, ihre

Rollen und die bestehenden wie angestrebten Verbindungen sowie die notwendigen

Rahmenbedingungen. Dieses gemeinsame Kartieren macht sichtbar,

wo Kooperationspotenziale noch ungenutzt bleiben, wo Schnittstellen entstehen

und wie Zusammenarbeit gezielt gestärkt werden kann.


Den Abschluss des Kongresses bildet ein Inputreferat von Prof. Dr. Dirk Baecker,

Soziologe und ausgewiesener Experte für Netzwerktheorie und gesellschaftliche

Kommunikation. Er lädt ein, Netzwerke als latent anzunehmen und ihr manifestes

Potential zu reflektieren.


Durch den gesamten Kongress führt Patrick Rohr, der mit seiner Erfahrung und

Moderationskompetenz wiederum eine inspirierende und verbindende Atmosphäre

schaffen wird. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, einen interaktiven

Kongress und das Netzwerken miteinander.



Fortbildungscredits: Informationen dazu werden demnächst publiziert.

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